Chinesisches Schiff verdächtigt, die Stromverbindung zwischen Finnland und Estland an Weihnachten unterbrochen zu haben

NewNew Pola, Schwesterschiff der Xin Xin Tiang, verdächtigt im Vorfall. Foto: Wikimedia
NewNew Pola, Schwesterschiff der Xin Xin Tiang, verdächtigt im Vorfall. Foto: Wikimedia

Die Stromübertragungsverbindung Estlink 2, die Finnland mit Estland verbindet, wurde am Weihnachtstag unterbrochen, wie der finnische Netzbetreiber Fingrid mitteilte.

Laufende Untersuchung

Der Betriebsleiter von Fingrid, Arto Pahkin, erklärte, dass die Ursache des Ausfalls untersucht werde und die Möglichkeit von Sabotage nicht ausgeschlossen werden könne.

„Wir analysieren die Gesamtsituation und werden weitere Informationen bereitstellen, sobald die Ursache identifiziert ist“, erklärte Pahkin.

Der Ausfall ereignete sich um 12:26 Uhr, während die Energieübertragung von Finnland nach Estland bei 658 Megawatt lag.

Offizielle Reaktionen

Der finnische Premierminister, Petteri Orpo, äußerte sich zu dem Vorfall auf der sozialen Plattform X (ehemals Twitter) und versicherte, dass die Unterbrechung die Stromversorgung in Finnland nicht beeinträchtige.

X @PetteriOrpo
X @PetteriOrpo

„Die Behörden bleiben auch während der Weihnachtszeit wachsam und untersuchen den Vorfall“, schrieb Orpo.

Grenzüberschreitende Verbindungen im Fokus

Finnland und Estland betreiben gemeinsam die Verbindungen Estlink 1 und Estlink 2. Während Estlink 2 außer Betrieb ist, funktioniert Estlink 1 weiterhin normal, allerdings mit einer geringeren Übertragungskapazität. Laut Fingrid ist Estlink 2 aufgrund seiner Kapazität von 650 Megawatt, die deutlich höher ist als die 350 Megawatt von Estlink 1, entscheidend für die Effizienz des europäischen Stromsystems.

Mögliche Beteiligung eines chinesischen Schiffs

Berichten zufolge befand sich das chinesische Schiff “Xin Xin Tiang” zum Zeitpunkt des Vorfalls über dem Kabel. Während es sich in der Kabelzone bewegte, nahm seine Geschwindigkeit ab. Die Behörden untersuchen den Vorfall. Die „Xin Xin Tiang“ wird als Schwesterschiff der „NewNew Pola“ angesehen, die 2023 in die Zerstörung der Unterwasser-Gaspipeline Balticconnector verwickelt war.
Quellen: Ilta-Sanomat, ukdefencejournal, X @PetteriOrpo. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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